Literatur zur Geschichte der Laichinger Alb

Entstehung und Entwicklung des Geschichtsvereins Laichinger Alb

2000
Der "Geschichtsverein Laichinger Alb" ist noch sehr jung. Seine mehrstufige Entstehungsgeschichte beginnt mit dem Projekt "Brücken", das Volker Hausen (Musiklehrer am Gymnasium, Chorleiter und Organisator der "Stunde der Kammermusik") zur Jahrtausendwende ins Leben gerufen hat. Dieses wurde zum Anstoß einer Ausstellung: "Laichingen damals und heute" im Bürgersaal, die Werner Mangold zusammenstellte. Aufgrund des großen Publikumsinteresses entstand daraus dessen erstes Buch "Laichingen Anno dazumal - zweitausend. Eine Bilddokumentation über den Wandel einer Stadt zwischen 1900 und 2000".

2003
Beim 50-jährigen Jubiläum des Stadtarchivs regte Kreisarchivar Jörg Martin im Gespräch mit Friedrich Oelhafen, Werner Mangold und Rolf Riek einen Laichinger Geschichtsverein an.

2003
Beflügelt vom bisherigen öffentlichen Interesse fand sich im Jahr 2004 die Interessengemeinschaft Laichinger Geschichte zusammen. Deren Gründung sollte dem Ziel einer effektiveren Sammlung von Bildern und anderen historischen Materialien dienen. Famili&aeml;re Nachl&aeml;sse sollten nicht in Schubladen oder auf der Bühne verstauben oder gar im Container landen, sondern für die interessierte öffentlichkeit nutzbar gemacht werden. Ein Musterbeispiel einer solchen Stiftung war das großzügige Geschenk von Georg Laichinger mit 167 Fotos zur Geschichte Laichingens.

2004 bis 2010
In der folgenden Zeit gelang es der "Interessengemeinschaft" fast Jahr für Jahr, zwei Ausstellungen oder Bildvortr&aeml;ge zustande zu bringen. Sie fanden bei der Laichinger Bevölkerung großen Anklang, der die Erwartungen der Initiatoren immer wieder weit übertraf.

2010
Diese gute Resonanz trug dazu bei, dass an eine förmliche Vereinsgründung mit ihren rechtlichen Vorteilen gedacht wurde. Am 25. Januar 2010 wurde in einer öffentlich angekündigten Gründungsversammlung mit 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit 17 zu 9 Stimmen aus der losen "Interessengemeinschaft" der Geschichtsverein Laichinger Alb. Erster Vorsitzender wurde Werner Mangold.

2010
Im Jahr der Vereinsgründung konnte Werner Mangolds zweites Buch erscheinen: "Der Leinenweber im Blauhemd". Dessen Kernstück ist eine vom Verein mit größter Akribie ermittelte vollst&aeml;ndige Liste aller Webereien und N&aeml;hereien im Laichingen der Nachkriegzeit.

Zum Jubil&aeml;um 650 Jahre erster Laichinger Stadtbrief im September 2014 steuerte der Verein zwei Ausstellungen bei: "Der doppelte Stadtbrief" im Bürgersaal des Alten Rathauses und "Die Albanskriche im Laufe der Geschichte" im Pavillon "Alban Plus". Bei ersterer arbeitete Friedrich Oelhafen eng mit Werner Mangold zusammen, die zweite erstellte er aus den Best&aeml;nden des Laichinger Archivs unter Mitwirkung von Pfarrer Karl-Hermann Gruhler. Beim Festakt in der Daniel-Schwenkmezger-Halle führte Heinz Surek durch die Laichinger Geschichte. Das Jahresende war überschattet vom unerwarteten Tod des Vereinsvorsitzenden Werner Mangold am 14. November 2014. Erst nach einem halben Jahr hat sich ein neuer Vorstand gefunden mit Dr. Heinz Pfefferle als Vorsitzendem, Antje H&aeml;berle als stellvertretender Vorsitzender und Rolf Riek als Schatzmeister.